Unternehmensberatung am 19.02.2018

  1. Niemals die Liquidität unbeachtet lassen: Der Umsatz ist kein Gewinn und bevor Sie damit leben oder investieren, müssen Sie Ihre laufenden Betriebsausgaben bezahlen. Bedenken Sie, dass Sie von Ihren Gewinnen Steuern bezahlen müssen. Ihre Bank gibt Ihnen gerne Kredite für Investitionen, aber nicht für Steuernachzahlungen.

  1. Niemals die Gehälter unpünktlich bezahlen: Sie arbeiten mit Ihrem Personal und Ihre Mitarbeiter müssen das Gefühl haben, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben.

  1. Niemals die Rechnungsschreibung vernachlässigen: Sofortige Rechnungsschreibung erhöht Ihre Liquidität, schafft Klarheit und erspart Ihnen unangenehme Nachfragen von Kunden. Niemand will eine Rechnung, die erst Wochen oder Monate nach Leistungserbringung geschrieben wurde.

  1. Niemals die Sozialversicherung nicht bezahlten:Von allen Ihren Gläubigern ist die Sozialversicherung am besten eingerichtet, Sie zu pfänden oder sogar ein Insolvenzverfahren gegen Sie einzuleiten. Die Sozialkassen haben kein Verständnis für Ihre Situation.

  1. Klüngeln Sie nicht mit Mitarbeitern: Machen Sie keine Deals mit Ihren Mitarbeitern außerhalb des Arbeitsvertrages. Diese Abmachungen, meist um Steuern oder Sozialversicherung zu hintergehen, machen den Mitarbeiter unkündbar. Dieser kann Sie jederzeit beim Finanzamt anzeigen.

  1. Bezahlen Sie immer die Umsatz- und Lohnsteuer:Der Unternehmer neigt dazu, bei Zahlungsschwierigkeiten gewisse Gläubiger zu bevorzugen, damit der Geschäftsbetrieb am Laufen gehalten wird. Das Finanzamt hat hier sogar Verständnis bei Steuernachzahlungen, aber bei der laufenden Umsatz- oder Lohnsteuer ist die Lunte kurz. Das Endergebnis kann eine Gewerbeuntersagung sein.

  1. Belügen Sie Ihre Lieferanten nicht: Die meisten Ihrer Lieferanten haben Verständnis für Zahlungsverzögerungen. Am besten kündigen Sie diese selber an. Aber kündigen Sie niemals eine Zahlung an, welche Sie nicht tätigen können. Das schafft Misstrauen und Sie verspielen Ihre Glaubwürdigkeit.

  1. Erfüllen Sie Ihre formalen Pflichten:Als Unternehmer sind Sie zu vielen formalen Aufgaben verpflichtet. Erfüllen Sie diese von Anfang an ordentlich und nehmen das ernst. Fehlende Belege und Dokumentationen können zu ungerechtfertigten Steuern und Bußgeldern führen.

  1. Arbeiten Sie nicht sieben Tage die Woche: Jeder Mensch braucht Erholung. Auch wenn Sie jung und belastbar erscheinen. Richten Sie Ihre Woche so ein, dass Sie mindesten einen freien Tag haben. Das steigert Ihre Leistungsfähigkeit während der Woche. Schalten Sie während Ihres Schlafs Ihr Mobiltelefon ab.

  1. Niemals mit dem Erreichten prahlen:Mitleid bekommen Sie umsonst und den Neid müssen Sie sich verdienen. Sollten Sie es zu was gebracht haben, dann lassen Sie das Ihr Umfeld nur dosiert merken. In Deutschland gibt es keine Gönnermentalität. Wenn Sie Ihren sozialen Aufstieg zu sehr nach außen kehren, finden das viele Ihrer Kunden oder Mitarbeiter nicht gut. Dies führt zu Preis oder Gehaltsverhandlungen.

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