Steuerberatung am 29.10.2019

Bisher war die USt-Identifikationsnummer lediglich ein formelles Erfordernis der Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen. Deshalb darf das Finanzamt die Steuerbefreiung grundsätzlich nicht versagen, wenn der Lieferer die Unternehmereigenschaft des Abnehmers anhand anderer geeigneter Nachweise (z. B. Handelsregisterauszug, staatliche Unternehmerbescheinigung) erbringen kann.

Ab 01.01.2020 wird die USt-Identifikationsnummer allerdings zur „materiellen Voraussetzung“ für die Steuerbefreiung der innergemeinschaftlichen Lieferung.

Somit gilt für die Unternehmen mit Auslandsbeziehungen für das nächste Jahr folgender Leitsatz:

Unbedingt vor einer innergemeinschaftlichen Lieferung qualifizierte Bestätigungsanfrage über USt-IdNr. einholen. Das Risiko liegt beim liefernden Unternehmen – also bei Ihnen! Die Bestätigungsanfrage kann beim Bundeszentralamt für Steuern veranlasst werden.

Sie haben Fragen zu diesem oder anderen Themen? Wir beraten Sie gerne!

Nutzen Sie die einfache Art der Kontaktaufnahme über unser E-Mail Formular. Wir bearbeiten Ihre Anfrage schnellstmöglich und rufen Sie auch gerne zurück.

Anfrage per E-Mail stellen
Zurück zur Übersicht der Beiträge